Community-Guidelines

Aus Liberale Gamer Wiki
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Zum Antrag

Der Antrag wurde auf der 1. Mitgliederversammlung am 19.01.2020 gestellt. Antragsteller war der Vorstand. Da die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig war, wurde der Beschluss durch den Vorstand am 24.05.2020 bestätigt.

Der Vorstand hat eine Ausnahmeregelung zu den Community Guidelines für die Talk-Gruppe zur Empfehlung beschlossen.

Antragstext

Diese Community Guidelines gelten für alle Kanäle, auf denen Mitglieder des Liberalen Gamer e.V. primär als Mitglieder des Vereins kommunizieren. Dies gilt insbesondere für die WhatsApp-Gruppen, den TeamSpeak-Server, den Discord-Server sowie der Facebook-Gruppen der Liberalen Gamer.

Zweck dieser Guidelines ist es, eine angenehme und respektvolle Atmosphäre zwischen den Mitgliedern zu garantieren, sowie unangemessenes Verhalten als solches kennzeichnen zu können. Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um ein fortzuschreibendes Dokument, das wir regelmäßig auf Grundlage der Weiterentwicklung unserer Community aktualisieren.

Ab der nächsten Mitgliederversammlung wird mindestens eine Ombudsperson gewählt. Der Vorstand hat das Recht, bis zu diesem Zeitpunkt eine Ombudsperson zu ernennen. Dazu sind zunächst die Mitglieder um Vorschläge zu fragen.

Unangemessen verhält sich u.A., wer

  • andere Mitglieder beleidigt, insbesondere
    • wegen ihrer Herkunft
    • wegen ihres Geschlechts
    • wegen ihres Aussehens
    • wegen ihrer Religion
    • wegen ihrer sexuellen Orientierung
    • wegen Krankheit, körperlicher oder psychischer Beeinträchtigung
    • wegen ihrer technischen Ausstattung
  • übermäßig Flaming betreibt,
  • andere Mitglieder sexuell belästigt,
  • Gewaltandrohungen ausspricht,
  • andere Mitglieder wegen ihrer Meinung zu diskreditieren versucht,
  • unangemessen Spam verbreitet z.B. indem
    • längere Diskussionen außerhalb der Gaming (Politik) Themengebiete über eine längere Nachrichtenkette (Richtwert 20 Nachrichten)
      • Ausnahmen finden sich bei besonderem Interesse der Mehrheit der Gruppenmitglieder
  • Werbung für konkurrierende Organisationen verbreitet,
  • unautorisiert private Informationen weitergibt,
    • bei Notfällen wendet man sich vorher an den Vorstand
  • Nacktheit, Pornografie, andere sexuelle oder jugendgefährdende Inhalte verbreitet,
  • den sozialen Frieden übermäßig stört

Sollte es zu Uneinigkeiten kommen, so gilt zunächst die Einschätzung des Vorstands bzw. der Ombudsperson. Es wird im Nachhinein, nach Anhörung der Betroffenen, mit Vorstand und Ombudsperson abgestimmt, inwiefern diese Einschätzung richtig war und welche Konsequenzen angemessen sind.

Zwischen den Liberalen Gamern haben wir den Anspruch,

  • sich respektvoll gegenüber anderen Mitgliedern zu verhalten,
  • und Kritik möglichst zuerst intern zu äußern

Sollte es wider der Hoffnung zu Verstößen gegen diese Guidelines kommen, sehen wir uns gezwungen unter anderem folgende Maßnahmen durchzusetzen:

  • Ermahnung
  • Verwarnung
  • Verweis
  • Nutzungsverbot des TeamSpeak-, Discord- oder eines Gameservers des Vereins
  • Verbot zur Teilnahme an den eSport-Teams
  • Ausschluß aus den eSport-Teams
  • Verlust eines Vereinsamts
  • Aberkennung eines Ehrenamts
  • Ruhen der Mitgliedschaft
  • Ausschluss aus dem Verein

Begründung

Die Liberalen Gamer mögen die Community-Guidelines als allgemeine Verhaltensrichtlinien auf allen Community-Plattformen der Liberalen Gamer beschließen. Die vorgelegten Community-Guidelines wurden von einem offenen Arbeitskreis der Liberalen Gamer gemeinsam erarbeitet, zusätzlich aber um den Punkt „Störung des sozialen Friedens“ in der Auflistung von möglichem unangemessenen Verhalten erweitert. Außerdem wurde die Auflistung der möglichen Maßnahmen an die, in der Satzung verankerten Maßnahmen, angepasst.
Weitere Begründung erfolgte mündlich.